Kurzinfos zu meiner Arbeit


Was ist Yoga?

Yoga ist das zur Ruhe bringen der Bewegungen im Geist.
(Yogasutra 1.2 Patanjali)


 

Was bedeutet das für mich?

Yoga ist die Ruhe im Geist,
wenn Du da bist und Dir nah bist.

Yoga ist die Ruhe im Geist,
wenn Du präsent bist und mit Dir in Kontakt bist.

 

Wie kann ich präsent sein?

Die Atmung führt Dich in die Präsenz (in den Augenblick).
 


Befreiung durch Hingabe an die Stille


Die Gedanken kommen zur Ruhe,
indem wir den Fokus mit Hingabe auf die Ausatmung legen
und auf die Stille, die ihr folgt.
Ist der Geist zur Ruhe gebracht,
ruht der Sehende in seinem wahren Wesen.
(Yogasutra 1.34 Patanjali)



Gott existiert ohne Atem und
die ihm zum Bilde erschaffene Seele
wird sich während des atemlosen Zustands

ihrer selbst bewusst.
(Paramahansa Yogananda)


Die Wahrnehmung verändert sich


Du nimmst Die Welt wahr mit dem Raum, aus dem Du schaust.


Spüre, wie die natürliche Atemstille Dich berührt,
weil Du entspannt bist,
einfach da bist im Atem,
der Atem bist.
 

Schaust Du aus dem Raum der Stille,
sieht die Welt anders aus.
Die Wahrnehmung verändert sich,
weil Du präsent bist und
weißt, wer Du bist.

 


Das Wie des Übens


Bewege Dich langsam und achtsam im eigenen Rhythmus
und spüre Deinen Atem, der hörbar ist und sich ausdehnt,
bis durch Entspannung die Atemstille einfach da ist. (Kevali Atmung)

Spüre die Begeisterung für Dich, die Bewegung und Deinen Atem ...
 

Entspannung, Hingabe und Geschehenlassen sind das Geheimnis.


Atme regelmäßig immer wieder,
auch im Alltag,

so wird es in Dir stiller
und Du weißt wer Du bist...

Lasse Dich berühren von Deinen Atem,
der immer in der Präsenz ist und
spüre wie grundloses Wohlgefühl über den Atem
einfach für Dich da ist.


Kevali Atmung - Stiller Atem nach Ingeborg Piel


Die Ozeanatmung macht Deinen Atem hörbar
und verlängert die Ausatmung.

Mit dem Geräusch,
das dabei im Halsraum entsteht,
wird der Parasympathikus über den Vagusnerv aktiviert.

Der Geist kommt zur Ruhe
und tiefe Entspannung wird möglich.


Durch die Entspannung entstehen natürliche Atempausen,
die nichts mit dem willentlichen Anhalten vom Atem zu tun haben.

Mit den natürlichen Atempausen,
wird die Ozeanatmung zur Kevali Atmung
und Leichtigkeit wird fühlbar.

Atem und Bewegung haben ihren eigenen Rhythmus und verbinden sich individuell.

Ohne Dich atemlos zu fühlen
kann die Bewegung auch in den natürlichen Pausen der Atmung weiterfließen

Vom Gleichgewicht getragene Bewegungen entstehen.

Die Filter,
durch die das Leben normalerweise gelebt wird,
werden durchschaut.

Du erkennst Dich, als das Wahre Wesen, das Du bist.

Wenn ich weiß, wer ich bin, kann ich sein, wer ich will.

Dein ganzes Leben wandelt sich,
weil Du weißt, wer Du bist.

 

Dazu das Yogasutra nach Patanjali

Obwohl die Atemübungen aus den Erfahrungen der alten Weisen Indiens (rishis) entwickelt wurden,
beschreibt Patanjali im Yogasutra keine einzige.
(aus dem Buch "Yoga und Feldenkrais" von Martin Woznica)


Für mich ist es so, dass Patanjali nur die Kevali Atmung beschreibt:


Zitat aus dem Yogasutra 2,51 und 52

Diese Art der Atemübung (Pranayama)
hat nichts mehr mit der Regulierung
und dem Anhalten des Atems zu tun und

lässt das methodische Vorgehen hinter sich.
Die Atembewegungen laufen ohne bewusstes Wollen oder Bemühen ab.


(Hiermit ist das Geschehenlassen gemeint. Es braucht also eine andere Vorgehensweise.)


Es entsteht eine Art Pause sowohl in der Atmung
als auch auf der mentalen Ebene.
Dieser Pause entspringt ein neues Erwachen, 
und das Licht der Intelligenz durchstrahlt das innerste Sein des Übenden.


Dadurch wird der Schleier, der die innere Erleuchtung bedeckt, entfernt.

(Diese Aussage bezieht sich nur auf die höchste Form des Pranayama bzw. der spontanen Atmung, die Kevali Atmung.
Dieser Schleier ist die Persönliche Wahrnehmung, an die du glaubst.)


Diese Atemübung
(die keine Übung mehr ist, weil Geschehenlassen und Zulassen keine Übung ist)

lässt das innere Licht der Weisheit leuchten.
Wie der Wind die Wolken beiseite schiebt,
die die Sonne verdunkeln,
so vertreibt das vierte Pranayama die Wolken,
die dem Licht der Intelligenz im Wege stehen.

 


Kunst des Geschehenlassens - Hingabe


Eine Übung unterdrückt alle Vorstellungen und Wünsche,
…verdrängt alles, was du dir zurechtgelegt hast, weil das
anwesende Ego sich dessen bewusst ist,
dass es eine Disziplin ausübt.


Wenn wir glauben, unser Selbst-Bild, die Persönlichkeit, zu sein,
erscheint es auch logisch,
dass wir durch irgendwelche Techniken oder Vorgehensweisen die Einheit wieder erreichen wollen.

Aber damit dies scheinbar logisch bleibt, müssen wir weiterhin glauben, dass wir dieses Plus-Minus-Selbst-Bild sind.

Die wahre Natur des Menschen kann nur vollkommen sein,
wie alles andere in der Natur auch....

Die vielbeschriebene Einheit zwischen allen Menschen war immer da,
ist da und wird immer da sein.

Sie existiert aber nur auf der Ebene unserer Wahren Natur.
Und da ist sie einfach da. Immer.

Durch das aktive Aufrechterhalten unserer illusionären Selbst-Bilder (Persönlichkeiten)
erscheint es jedoch so,
dass es ständig darum geht,
besser oder nicht schlechter zu sein, als andere Menschen,
dass wir uns behaupten müssen
und wichtige Ziele, egal mit welchen Mitteln, erreichen müssen."

(Zitat aus der PräsenzMedizin nach Dr. med. Volker Mann,
Buch "Die wahre Natur aller Menschen - Wahre Natur oder illusionäres Selbstbild? siehe Seite 8")

 

Die Verbundenheit ist immer da.
Jede Vorgabe stört die Verbundenheit, die schon da ist.
 

Im SoMaTra Yoga erforschst Du spielerisch
voller Hingabe die Techniken
und lernst zu spüren was Du brauchst für Dich,
so dass Du Deiner Körperintelligenz Vertrauen schenkst.

Du lässt die Bewegungen von innen heraus entstehen
mit den Fragen nach der Leichtigkeit:

Was ist leichter? Was ist angenehmer?


In dieser Übungsweise lässt Du das methodische Vorgehen hinter Dir.

Atem und Bewegung haben ihren eigenen Rhythmus.
Das Geheimnis liegt im Geschehenlassen.

Du gibst Dich hin,
an die Stille, die schon da ist,
wenn Du nichts mehr machst
und einfach nur hier bist,
im Moment bist.
 

Es gibt keine Übung, die Dich zu Dir führt außer der STILLE,
die den Raum für Erkenntnis öffnet.
Lerne still zu werden.

Raja Yoga (das Yoga der Meditation) entsteht.

Auch die Bewegung wird zur Meditation,
so dass Bewegtwerden erlebbar wird.

SoMaTra Yoga
erweitert und ergänzt jede bereits vorhandene Yogapraxis.


Achtsamkeit

Achtsamkeit ist eine natürliche Haltung, die dir in gelebter Form, ...Freiheit schenkt.
Auch Achtsamkeit ist keine Übung oder Technik, ...
es ist bewusste Wachheit, die unabsichtlich,
...ja ganz von selbst, "Aufmerksamkeit" erzeugt.

(Zitat aus dem Buch von Marion Musenbichler ES - Die Enthüllung der Einheit, S. 62)


Achtsamkeit ist Wachheit im erlebten Augenblick.

Gelebte Achtsamkeit ist,
wenn ich mir Aufmerksamkeit schenke
und mich nach innen wende.

Achtsamkeit ist bewusste Wachheit, die von selbst Aufmerksamkeit erzeugt.

Achtsamkeit entsteht,
wenn Du da bist
und mit Dir bist.

 

Stille

Die Stille ist das, was wirklich ist
und in der Stille wirst Du Dir bewusst,
dass schon alles da ist.


Ich lade Dich mit SoMaTra-Yoga ein,
in die Stille, in Dein Sein
mit der Kevali Atmung, die der Stille Raum gibt,
wo Du empfängst und erkennst, wer du wirklich bist und
dadurch Leichtigkeit im Leben spürst.

Ein GetragenSEIN aus der Stille heraus...
berührt Dein Leben, das Du bist.